Kirr Royal. Mitnichten ein Tippfehler.

Sie lesen richtig. Kirr statt Kir. Den Kir Royal kennt jeder, Cocktail bzw. Aperitif, spätestens seit der gleichnamigen Fernsehserie*. Leicht, frisch, und ein bisschen frech. Im Original auf Champagnerbasis, im Alltag häufig mit Sekt zubereitet, und natürlich mit Crème de Cassis, schwarzem Johannisbeerlikör (im Verhältnis 9:1). Das war's. So einfach.

 

Nun, unsere Lieblingsnachbargemeinde ist das rührige Kirrweiler mit seinen vielen Wein- und Sektgütern, Initiativen und Veranstaltungen. 67489 Kirrweiler hat bald 600 Hektar bestockte Rebfläche und zählt damit zu den fünf größten Weinbaugemeinden in der Pfalz! Wann und wo bekommt man dort den Kirr Royal? Vielleicht sogar typisch pfälzisch, mit Secco? Ausschankstellen und -gelegenheiten gäbe es reichlich - vom Weinfest oder Empfang, der Kirchweih, Theater- oder Konzertpause bis hin zu Vinotheken, Straußwirtschaften, Restaurants und dem Dorfgemeinschaftshaus. Wir haben mal unsere Fühler ausgestreckt. Ist Barbaras kleine Idee gut, neu, oder "ein alter Hut"? Es bleibt spannend.

 

*Serie aus den 80er Jahren, von Helmut Dietl. Wer im Internet oder in München unterwegs ist, stößt früh oder später auf eine Institution namens "Kirr Royal“, eine 80er-Bar, die mit dem zusätzlichen "r" mutmaßlich markenschutzrechtliche Probleme vermeiden wollte; die aber auch ziemlich "kirre" ist, jedenfalls nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2013.

 

Text: Barbara Späth und Michael Fritsche.